Dienstag, 8. Mai 2007
scheiss schmeissfliegen, äh, kreisfliegen
klimawandel für fortgeschrittene: zu den vorzügen des fliegens gehört ja neben der möglichkeit, sich für lau von gutaussehenden saftschubsen literweise hochprozentiges goutieren zu lassen die freude, bei entsprechender wolkenlosigkeit die schönheit der gottgegebenen mutti erde zu bewundern. wer schon einmal nach amerika geflogen ist, wird sicherlich die eisberge von grönland und die beeindruckend kargen weiten kanadas so schnell nicht vergessen.

Schleife

die herren lufthansa haben sich für unseren günder für den hinflug in diesem zusammenhang ein ausgiebiges unterhaltungsprogramm einfallen lassen: zunächst stundenlange kinderunterhaltung (nicht für, von) auf schmerzlicher dezibelhöhe, dann der berühmte loop (vgl. foto), um die länge des atemberaubenden fluges künstlich in die länge zu ziehen, und schließlich noch eine kleine wetterbedingte umleitung nach houston, wo man in zweieinhalb stunden auf dem rollfeld noch ein wenig die beinfreiheit genießen und videos für die enkel von den rollfeldlampen (an, aus, an, aus, an, aus...) machen konnte.
dann wurde man doch in den terminal ausgesch..., äh, ausgespuckt, auf einen weiterflug am nächsten morgen vertröstet und mit einem hotelgutschein ausgestattet. doch nicht mit günder, dem mann mit den nerven aus drahtseilen. cowboyhut tief ins gesicht gezogen, knarre gezückt, alamo ne schicke limousine geklaut und im thunderstorm die fahrt nach dallas angetreten. so ist er, der wilde westen.

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